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Alteuropäische Forschungen

Alteuropäische Forschungen

Neue Folge 4: Neue Forschungen zur Siedlungsarchäologie in Ostdeutschland.  Neue Folge 4: Neue Forschungen zur Siedlungsarchäologie in Ostdeutschland.
Autor: Jens Schneeweiß, Antje Faustmann, Christian Matthes | Erscheinungsjahr: 2000.
197 Seiten, zahlreiche Abb., Karten, Tabellen, Diagramme, Tafeln, Quellen- und Literaturver-zeichnisse, Broschur, Format A 4
Inhalt:
Aufgaben, Attraktivität, Ergebnisse, Probleme und Perspektiven der Siedlungsarchäologie sind eng mit der breiten interdisziplinären Unterbauung der methodischen Grundlagen für diese Forschungsrichtung verbunden. Freilich ergeben sich Einschränkungen für die Aussagemöglichkeiten aus dem Umstand, dass "das gesamte Studium und die Erkenntnis verschiedener vorgeschichtlicher Zeitperioden von vielen Umständen und Ergebnissen ver-schiedener Disziplinen abhängig sind". Aus der interdisziplinären Verflechtung der Sied-lungsarchäologie ergeben sich besondere Anforderungen an die fachliche Breite nicht nur der mit diesem Aufgabenkreis befassten Fachvertreter, sondern auch von Studierenden, die ihre Aufmerksamkeit siedlungsarchäologischen Fragestellungen widmen. Der erfolgversprechende Weg zur siedlungsarchäologischen Erkenntnis wurde dabei bereits von H. JANKUHN (1977) in seiner "Einführung in die Siedlungsarchäologie" ebenso knapp wie treffend umrissen: "Die quellenmäßige Grundlage jeder siedlungsarchäologischen Forschung bilden alle siedlungsanzeigenden Funde, Monumente und Befunde in der Landschaft .... Bei der Beurteilung der Quellen sind die drei Bereiche zu berücksichtigen, auf die sich siedlungsarchäologische Untersuchungen erstrecken - die Besiedlung, die Ansiedlungen selbst und die naturräumlichen Bedingungen ....“ Anwendbarkeit und Erfolg solcher Arbeitsweise sind inzwischen vielfältig belegt, nicht nur in Deutschland, sondern auch durch vielversprechende Beispiele aus anderen Ländern, wobei als Nachbarländer die Niederlande, die Länder Skandinaviens und Polen ausdrücklich zu vermerken sind. Folgerichtig erweist es sich als sinnvoll, auch Studierende der Ur- und Frühgeschichte bzw. der Prähistorischen Archäologie bereits im Verlaufe ihres Studiums nicht nur mit diesen Erfahrungen vertraut machen, sondern sie auch mit der eigenständigen Bearbeitung siedlungsarchäologischer Aufgaben zu betrauen. Dass damit nicht nur studentische Interessen und Qualifizierungen für siedlungsarchäologische Fragestellungen gefördert werden, sondern auch Erweiterungen zum bisherigen Kenntnisstand zu erzielen sind, mag der vorliegende Band belegen. Nicht zuletzt wird damit die Anzahl verfügbarer Fallstudien vergrößert und die Berücksichtigung regional neuer Akzente ermöglicht. Zur Auswahl für die Beispielsammlung standen studentische Arbeiten aus zwei Universitäten, und zwar aus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Prähistorische Archäologie) und der Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften, Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte) zur Verfügung. Deren regionale Streuung über ein weites Gebiet zwischen Nordsee und Erzgebirge sowie zwischen Odertal und Kyffhäuser-Gebirge erschwerte die Auswahl ebenso wie die breite Streuung bearbeiteter siedlungsarchäologischer Themen. Vielleicht eignet sich der siedlungsarchäologische Bekanntheitsgrad der bearbeiteten Regionalbeispiele als Auswahlkriterium. Daraus hat sich ein regionaler Auswahlschwerpunkt in Nordostdeutschland ergeben. Wie auch immer, belegen die Beispiele das Bemühen, auch in diesem Teilraum Mitteleuropas siedlungsarchäologische Fragestellungen voranzubringen. Viele Forschungsansätze in diesem Aufgabenfeld der prähistorischen Archäologie, wie etwa Großgrabungen auf Siedlungsarealen, erfahren ihre Begrenztheit nach Maßgabe der verfügbaren Mittel. Umso mehr Aufmerksamkeit und Förderung verdienen alle Erkenntniswege, die mit bescheideneren Mitteln zu Aussagegewinn führen. Die hier ausgewählten Beiträge mögen dafür als Beispiele dienen. (aus Editorial)


Inhaltsverzeichnis:


Editorial


Jens Schneeweiß

Der Werder (Mecklenburg) und seine Besiedlung in frühgeschichtlicher Zeit
I. Einleitung
II. Geologische Annäherung
II.l. Allgemein
II. 2. Die natürlichen Voraussetzungen
II.3. Der Boden
II. 4. Die Karte (2)
III. Historische Annäherung
III. 1. Allgemeine Entwicklung
111. 2. Wüstung und Stadt
III.3. Die Karte (3)
IV. Wasser - Klima - Wald - Siedlung
IV. 1. Allgemein
IV. 2. Die Karte (4 & 5)
V. Schluss
Karte 1
Karte 2
Karte 3
Karte 4
Karte 5
VI. Literaturverzeichnis
VII. Katalog der frühgeschichtlichen FundsteIlen im Arbeitsgebiet


Antje Faustmann

Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des Schliebener Beckens
1. Einleitung
2. Probleme siedlungsarchäologischer Untersuchungen
3. Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des Schliebener Beckens
3.1. Forschungsgeschichte
3.2. Die naturräumlichen Voraussetzungen im Schliebener Becken
3.3. Die ur- und früh geschichtlichen Kulturen
3.3.1. Das Paläolithikum
3.3.2. Das Mesolithikum
3.3.3. Das Neolithikum
3.3.4. Die bronzezeitliche Phase der Lausitzer Kultur
3.3.5. Die Billendorfer Phase der Lausitzer Kultur
3.3.6. Die Römische Kaiserzeit und Völkerwanderungszeit
3.3.7. Das slawische Mittelalter
3.3.8. Das deutsche Mittelalter
3.4. Zusammenfassung
4. Quellen- und Literaturverzeichnis
5. Katalog
6. Karten und Tafeln


Christian Matthes

Naturräumliche Einflüsse auf das mittelalterliche Siedlungs- und Wüstungsgeschehen um Kloster Lehnin
1. Einleitung
1.0. Forschungsansatz
1.1. Die Problematik: Wüstungsforschung als Siedlungsforschung
1.2. Bisherige Arbeiten zur Siedlungsforschung im Untersuchungsgebiet
1.3.Das Problem bei der Verwendung geomorpholischer Karten
1.4. Typisierung von Wüstungen
2.Der historische Kontext
3.Naturräumliche Einflüsse auf das mittelalterliche Siedlungs- und Wüstungsgeschehen um Kloster Lehnin
3.1. Die Voraussetzungen
3.2. Die Quellen dieser siedlungsarchäologischen Forschung
3.3. Methodik der naturräumlichen Analyse
3.4. Die Analyse
3.4.1. Der Raum um den Rietzer See
3.4.1.1. Landschaftsbeschreibung
3.4.1.2. Die Wasserverhältnisse
3.4.1.3. Die Oberflächenverhältnisse
3.4.1.4. Resultate
3.4.2. Der Raum um den Netzener- und Kloster-See
3.4.2.1. Landschaftsbeschreibung
3.4.2.2. Die Wasserverhältnisse
3.4.2.3. Die Oberflächenverhältnisse
3.4.2.4. Resultate
3.4.3. Das Gebiet südlich von Kloster Lehnin
3.4.3.1.Landschaftsbeschreibung
3.4.3.2.Die Wasserverhältnisse
3.4.3.3.Die Oberflächenverhältnisse
3.4.3.4.Resultate
3.4.4. Das Gebiet am Kaniner Luch
3.4.4.1. Landschaftsbeschreibung
3.4.4.2. Die Wasserverhältnisse
3.4.4.3. Die Oberflächenverhältnisse
3.4.4.4. Resultate
3.4.5. Das Gebiet nördlich der Emster-Seenkette
3.4.5.1. Landschaftsbeschreibung
3.4.5.2. Die Wasserverhältnisse
3.4.5.3. Die Oberflächenverhältnisse
3.4.5.4. Resultate
4. Zusammenfassung
5. Postscript zum Mühlenstau
6. Literatur, Quellen und Kartenangaben
7. Karten, Tabellen und Diagramme
Besonderheiten:
Reihe kann abonniert werden.
Bestellnr.: 1-3-04 | ISBN: 978-3-930036-52-3
34,50 €
 
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