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Einzeltitel

Einzeltitel Sachsen-Anhalt

Steinkreuze und Kreuzstein im Bezirk Halle Einzeltitel Steinkreuze und Kreuzstein im Bezirk Halle
Autor: Walter Saal | Erscheinungsjahr: Halle (Saale) 1989
52 Seiten, 190 Bildtafeln SW, Verbreitungskarte, Broschur, 29,5 x 21,0 cm
Inhalt:

Im folgenden behandele ich die materiellen Zeugnisse an Flur- und Kleindenkmalen und lasse dabei die Entwicklungsgeschichte der Steinkreuze in ihrer Verbindung zu den Totschlagsühnen völlig außer Betracht. In meinen Beispielen werde ich mich auf das mitteldeutsche Verbreitungsgebiet beschränken, da m. E. die Entwicklung der Gedenkmale für Verstorbene wohl ähnlich, aber nicht gleich verlaufen ist. Das lässt sich schon mit der historischen Entwicklung und der Ausbreitung des deutschen Staatsraumes von West nach Ost erklären. Steinkreuze und Kreuzsteine sind dem Gedenken christlich Verstorbener gewidmet. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, ob sie für friedlich Verstorbene auf Kirchhöfen oder aber für durch Totschlag Verschiedene in der Flur errichtet worden sind. Dem Gedenkmal selbst kann man diesen Unterschied nicht ansehen, er kommt nur in der volkstümlichen Bezeichnung zum Ausdruck. Zusammenfassend sollte man also die erwähnte Art von Kleindenkmalen unter den Begriff "Gedenken und Sühne" stellen. Es ist jedoch bedauerlich, wenn ein vermeintliches Sühnemal, wie in Berga, Kreis Sangerhausen, durch seine Versetzung vom alten Standort am Schenkenplatz mitten im Dorf an die Kirche zum Grabkreuz wird. Da Versetzungen sehr wahrscheinlich auch schon früher vorgekommen sind, was z. B. für das Steinkreuznest in Ilberstedt, Kreis Bernburg, zu vermuten ist, wird die Einordnung wesentlich erschwert, und schon deshalb sollte man von einer gemeinsamen Wurzel und einer gleichlaufenden Entwicklung ausgehen. Hinzu kommt, dass die Bearbeitung und Anfertigung der Male durch Stein metze erfolgte, die oft selbst nicht über ausreichende Schreibkenntnisse verfügten. Doch sollte in manchen Fällen auch an Steinbearbeitung durch fachliche Laien (Dorfschmiede?) gedacht werden. Im mitteldeutschen Raum erfolgte die Christianisierung in karolingischer und ottonischer Zeit. In ihrem Gefolge kam es zur Errichtung von Kirchen und Klöstern und zur Bestattung der Adligen an den Altären ihrer Eigenkirchen. Die Baulichkeiten der Klöster gruppierten sich um einen Kreuzgang, an dessen Nordseite sich meist die Kirche befand. Der Kreuzgang diente den Mönchen und Nonnen als Wandelgang für die täglichen zweimaligen Prozessionen, denen ein Kreuz vorangetragen wurde. Dieses Kreuz, ein gleicharmiges griechisches, wurde an einem Stab getragen, der an der Verbindungsstelle zwischen beiden meist einen Knauf hatte. Der Stab diente dem Träger als Handgriff. Von den Kunsthistorikern wurde daher das gesamte Kreuz als Stabkreuz bezeichnet. Auf Grund seiner ursprünglichen Verwendung neige ich dazu, es als Vortragekreuz zu bezeichnen. So wird auch jetzt noch das gleichgeformte Kreuz bezeichnet, das bei christlichen Körperbestattungen in ländlichen Gegenden dem Sarg vorangetragen wird und oft während Ansprache und Segen auf einen Erdhaufen am Kopfende der Grabgrube eingesteckt wird.


Inhaltsverzeichnis:

Vorwort

Zur Entwicklungsgeschichte der mittelalterlichen Steinkreuze

Übersicht nach Kreisen geordnet :
• Arten
• Aschersleben
• Bernburg
• Stadtkreis Dessau
• Lutherstadt Eisleben
• Gräfenhainichen
• Stadtkreis Halle/Sa.
• Hettstedt
• Hohenmölsen
• Merseburg
• Naumburg
• Nebra
• Quedlinburg
• Querfurt
• Roßlau
• Saalkreis
• Sangerhausen
• Weißenfels
• Lutherstadt Wittenberg
• Zeitz

Nachtrag

Literaturverzeichnis

Ortsregister

Abbildungsverzeichnis
Bestellnr.: 4-5-17 | ISBN: 978-3-910010-01-6
1,50 €
 
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