Luxus in Scherben. Fürstenberger und Meißener Porzellan aus Grabungen.

19,90 

Artikelnummer: 2-1-130 Kategorien: ,


Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden in Europa die ersten Porzellanmanufakturen. Die erste Manufaktur der begehrten Luxuswaren gründete der sächsische Kurfürst August der Starke am 23. Januar 1710 in Meißen. Fast 40 Jahre später initiierte Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel die Gründung der Manufaktur Fürstenberg. Die Ausstellung ‘Luxus in Scherben – Fürstenberger und Meißener Porzellan aus Grabungen’ präsentiert wichtige Porzellane aus Meißen und Fürstenberg vor ihrem kulturhistorischen Hintergrund. Ausgewählte Beispiele illustrieren den Weg vom asiatischen Luxusprodukt des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit bis zum Gebrauchsporzellan des frühen 20. Jahrhunderts. Die großartigen Schöpfungen von reich dekorierten Service und Figuren bereicherten die Tafeln der Fürstenhäuser und waren Vorbild für die bürgerlichen Haushalte. Im Gegensatz zu dem repräsentativen Geschirr, wie es sich in den fürstlichen Sammlungen erhalten hat, kennen wir Gebrauchsgeschirr des Bürgertums bisher fast nur aus archäologischen Ausgrabungen. Damals entwickelte Grundformen von Kaffee- und Teekannen sowie zugehörige Tassen prägen noch heute das Aussehen unseres täglich genutzten Gebrauchsgeschirrs.

Inhaltsverzeichnis:

Porzellan als Bereicherung der Europäischen Kultur

Zerbrechliches Gut – der Weg des Porzellans nach Europa
• Erfindung in Fernost: Porzellan
• Der Großimporteur – die Vereinigte Ostindische Kompanie der Niederländer (1602-1795)
• Sachsen in Diensten der V O. C. – das Beispiel Johann Gottfried Preller
• Das sächsische Tor zur Welt: die Leipziger Messe

Blau und Weiss – asiatisches Luxusporzellan in sächsischen Haushalten
• Das erste Porzellan in Europa
• Luxusgut für Bürgertum und Adel
• China als Vorbild: Fayence mit blauem Dekor

Johann Friedrich Böttger – Erfindung eines begehrten Werkstoffs
• Steinzeug: sächsisches Exportgut in Spätmittelalter und früher Neuzeit
• Alchemist – Arkanist – Manager
• Johann Friedrich Böttger – ein bewegtes Leben

Rohstoffe – Erden und Minerale für das europäische Porzellan
• Die Rohstoffe und ihre Aufbereitung
• Weißerde-Zeche St. Andreas bei Aue

Technologie – vom Arkanum zum industriellen Massenprodukt
• Der Weg zum ersten technologischen Fachbuch
• Von der Masse zur Form
• Die Tücken des keramischen Brandes
• Veredelung durch gemalten Dekor

Fürstenberg – erste Porzellanmanufaktur in Norddeutschland
• Wirtschaftsförderung im Weserdistrikt

Von der Tafel in die Kloake – Porzellan als archäologischer Fund
• Gebrauchsporzellan als Abfall
• Hausrat en miniature: Ausstattung der Puppenstube
• Porzellan in technischer Anwendung

Tee, Kaffee und Schokolade – neue Modegetränke halten Einzug
• Modegetränke bereichern das kulturelle Leben
• Genussmittel in den Augen ihrer Zeitgenossen
• Marktneuheiten vor 300 Jahren

Aller Laster Anfang – Rauchzeug aus Keramik
• Tabak hält Einzug in die europäische Gesellschaft

Heute wie vor 200 Jahren – Markenpiraterie zur Absatzsteigerung
• Marken, Dekore und ihre Fälschungen

Die Konkurrenten – günstiges Porzellan aus Böhmen, Schlesien und Thüringen
• Vom Kunstwerk zum Massenprodukt

Eine günstige Alternative – das Steingut
• Ein genialer Erfinder: Josiah Wedgwood
• Eine britische Idee hält Einzug auf dem Kontinent
• Sächsische Steingutfabriken im 18. und 19. Jahrhundert
• Steingutherstellung in Niedersachsen

Das japanische Palais – ein Schloss für Porzellan
• Baugeschichte oder Traum eines Monarchen
• Das japanische Palais in den Augen eines Zeitgenossen

Literatur
Bildnachweis
Impressum

Gewicht 410 g
Bestellnr

2-1-130

Produktgruppe

Verkaufsprogramm

Reihe

Archäologie Sachsen

Hauptgruppe

Einzeltitel

Untergruppe

Einzeltitel

ISBN

978-3-910008-94-6

KurzbezTitel

Luxus in Scherben. Fürstenberger und Meißener Porzellan aus Grabungen.

Autor

Stefan Krabath – Hrsg. Landesamt für Archäologie Dresden

Erscheinungsjahr

Dresden 2011

TechnischeAbgaben

64 Seiten mit 87 farbigen Abbildungen, 21 x 25, 5 cm, gebunden

Inhalt

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden in Europa die ersten Porzellanmanufakturen. Die erste Manufaktur der begehrten Luxuswaren gründete der sächsische Kurfürst August der Starke am 23. Januar 1710 in Meißen. Fast 40 Jahre später initiierte Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel die Gründung der Manufaktur Fürstenberg. Die Ausstellung 'Luxus in Scherben – Fürstenberger und Meißener Porzellan aus Grabungen' präsentiert wichtige Porzellane aus Meißen und Fürstenberg vor ihrem kulturhistorischen Hintergrund. Ausgewählte Beispiele illustrieren den Weg vom asiatischen Luxusprodukt des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit bis zum Gebrauchsporzellan des frühen 20. Jahrhunderts. Die großartigen Schöpfungen von reich dekorierten Service und Figuren bereicherten die Tafeln der Fürstenhäuser und waren Vorbild für die bürgerlichen Haushalte. Im Gegensatz zu dem repräsentativen Geschirr, wie es sich in den fürstlichen Sammlungen erhalten hat, kennen wir Gebrauchsgeschirr des Bürgertums bisher fast nur aus archäologischen Ausgrabungen. Damals entwickelte Grundformen von Kaffee- und Teekannen sowie zugehörige Tassen prägen noch heute das Aussehen unseres täglich genutzten Gebrauchsgeschirrs. Inhaltsverzeichnis: Porzellan als Bereicherung der Europäischen Kultur Zerbrechliches Gut – der Weg des Porzellans nach Europa • Erfindung in Fernost: Porzellan • Der Großimporteur – die Vereinigte Ostindische Kompanie der Niederländer (1602-1795) • Sachsen in Diensten der V O. C. – das Beispiel Johann Gottfried Preller • Das sächsische Tor zur Welt: die Leipziger Messe Blau und Weiss – asiatisches Luxusporzellan in sächsischen Haushalten • Das erste Porzellan in Europa • Luxusgut für Bürgertum und Adel • China als Vorbild: Fayence mit blauem Dekor Johann Friedrich Böttger – Erfindung eines begehrten Werkstoffs • Steinzeug: sächsisches Exportgut in Spätmittelalter und früher Neuzeit • Alchemist – Arkanist – Manager • Johann Friedrich Böttger – ein bewegtes Leben Rohstoffe – Erden und Minerale für das europäische Porzellan • Die Rohstoffe und ihre Aufbereitung • Weißerde-Zeche St. Andreas bei Aue Technologie – vom Arkanum zum industriellen Massenprodukt • Der Weg zum ersten technologischen Fachbuch • Von der Masse zur Form • Die Tücken des keramischen Brandes • Veredelung durch gemalten Dekor Fürstenberg – erste Porzellanmanufaktur in Norddeutschland • Wirtschaftsförderung im Weserdistrikt Von der Tafel in die Kloake – Porzellan als archäologischer Fund • Gebrauchsporzellan als Abfall • Hausrat en miniature: Ausstattung der Puppenstube • Porzellan in technischer Anwendung Tee, Kaffee und Schokolade – neue Modegetränke halten Einzug • Modegetränke bereichern das kulturelle Leben • Genussmittel in den Augen ihrer Zeitgenossen • Marktneuheiten vor 300 Jahren Aller Laster Anfang – Rauchzeug aus Keramik • Tabak hält Einzug in die europäische Gesellschaft Heute wie vor 200 Jahren – Markenpiraterie zur Absatzsteigerung • Marken, Dekore und ihre Fälschungen Die Konkurrenten – günstiges Porzellan aus Böhmen, Schlesien und Thüringen • Vom Kunstwerk zum Massenprodukt Eine günstige Alternative – das Steingut • Ein genialer Erfinder: Josiah Wedgwood • Eine britische Idee hält Einzug auf dem Kontinent • Sächsische Steingutfabriken im 18. und 19. Jahrhundert • Steingutherstellung in Niedersachsen Das japanische Palais – ein Schloss für Porzellan • Baugeschichte oder Traum eines Monarchen • Das japanische Palais in den Augen eines Zeitgenossen Literatur Bildnachweis Impressum

Besonderheiten