Band 16: Positionen zur Eisenbahndenkmalpflege in Thüringen

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Die ‘Positionen zur Eisenbahndenkmalpflege in Thüringen’ erörterte das gleichnamige Kolloquium des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege am 14.10.2003 im Atrium der Landesentwicklungsgesellschaft in Erfurt. Der Verkehrsträger Eisenbahn und die staatliche Denkmalpflege haben jeweils einen öffentlichen Auftrag, der zueinander nicht in Widerspruch steht. Denkmale des Eisenbahnwesens sind identitätsstiftend für das Land, für die jeweilige Region und die Eisenbahnunternehmen.

Der Verkehrsträger Eisenbahn unterliegt zwangsläufig einer ständigen technischen Entwicklung, die in der Regel eine Veränderung von baulichen und technischen Anlagen nach sich zieht.

Die möglichst flächendeckende Erfassung eisenbahnhistorisch und technikgeschichtlich interessanter Sachzeugnisse, eine kritische Auswahl und ihre zügige Ausweisung schaffen Rechts- und Planungssicherheit.

Denkmale und weitere Sachzeugen des Eisenbahnwesens erfahren derzeit ein nachhaltiges Interesse der Öffentlichkeit. Sie können als potenzielle Wirtschaftsfaktoren wirken, wenn ihre touristische Vermarktung mit weiteren Angeboten aus der jeweiligen Region vernetzt ist.

Mit diesem Kolloquium wurde eine Plattform geboten, auf der Vertreter der Eisenbahnunternehmen, des Wirtschaftsministeriums und der für die Traditionspflege engagierten Vereine und Interessengruppen ihre Erfahrungen austauschen, aber auch die Möglichkeiten und Grenzen ausloten konnten.

Inhaltsverzeichnis:

Grußwort
Reinhold Stanitzek

Einleitung
Dr. Dieter Gentsch

Der Verkehrsträger Eisenbahn im Wandel: Geänderte Anforderungen an die Eisenbahndenkmalpflege?
Dr. Stefan Winghart

Denkmale des Eisenbahnwesens in Thüringen – Ein Überblick
Sophie Ritz

Eisenbahnnostalgie in Thüringen – ein touristischer Schwerpunkt mit Magnetwirkung
Jürgen Lange/Constanza von Steuber

Eisenbahnvereine als Träger der Traditionspflege
Dr. Dr. sc. Franz Rittig

Thüringer Aspekte einer verkehrsgeschichtlich orientierten Eisenbahn-Denkmalpflege
Dr. Thomas Wurzel

Die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn – der Tourismusmagnet im Schwarzatal
Peter Möller

Das Dampflokwerk Meiningen, ein Betrieb der Deutschen Bahn AG, als Arbeitgeber
Uwe Leifheit

Denkmal bringt Arbeit – Vision für eine lebendige historische Einrichtung – das Bahnbetriebswerk Arnstadt
Hans Christoph Bender

Der Thüringer Abschnitt der Kanonenbahn – Nutzungskonzept für eine stillgelegte Strecke
Winfried Stöber

Thesen zur Eisenbahndenkmalpflege in Thüringen
Dr. Stefan Winghart

Anhang
• Abkürzungen/Anmerkungen
• Literaturverzeichnis
• Abbildungsnachweis
• Autorenverzeichnis

Gewicht 237 g
Bestellnr

3-9-16

Produktgruppe

Verlagsprogramm

Reihe

Archäologie Thüringen

Hauptgruppe

Arbeitsheft des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Neue Folge

Untergruppe

Arbeitsheft des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Neue Folge

ISBN
KurzbezTitel

Band 16: Positionen zur Eisenbahndenkmalpflege in Thüringen

Autor

Dr. Dieter Gentsch – Hrsg. Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

Erscheinungsjahr

Erfurt 2004

TechnischeAbgaben

48 Seiten, 40 Abbildungen einfarbig, Broschur, 29, 7 x 21, 0 cm

Inhalt

Die 'Positionen zur Eisenbahndenkmalpflege in Thüringen' erörterte das gleichnamige Kolloquium des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege am 14.10.2003 im Atrium der Landesentwicklungsgesellschaft in Erfurt. Der Verkehrsträger Eisenbahn und die staatliche Denkmalpflege haben jeweils einen öffentlichen Auftrag, der zueinander nicht in Widerspruch steht. Denkmale des Eisenbahnwesens sind identitätsstiftend für das Land, für die jeweilige Region und die Eisenbahnunternehmen. Der Verkehrsträger Eisenbahn unterliegt zwangsläufig einer ständigen technischen Entwicklung, die in der Regel eine Veränderung von baulichen und technischen Anlagen nach sich zieht. Die möglichst flächendeckende Erfassung eisenbahnhistorisch und technikgeschichtlich interessanter Sachzeugnisse, eine kritische Auswahl und ihre zügige Ausweisung schaffen Rechts- und Planungssicherheit. Denkmale und weitere Sachzeugen des Eisenbahnwesens erfahren derzeit ein nachhaltiges Interesse der Öffentlichkeit. Sie können als potenzielle Wirtschaftsfaktoren wirken, wenn ihre touristische Vermarktung mit weiteren Angeboten aus der jeweiligen Region vernetzt ist. Mit diesem Kolloquium wurde eine Plattform geboten, auf der Vertreter der Eisenbahnunternehmen, des Wirtschaftsministeriums und der für die Traditionspflege engagierten Vereine und Interessengruppen ihre Erfahrungen austauschen, aber auch die Möglichkeiten und Grenzen ausloten konnten. Inhaltsverzeichnis: Grußwort Reinhold Stanitzek Einleitung Dr. Dieter Gentsch Der Verkehrsträger Eisenbahn im Wandel: Geänderte Anforderungen an die Eisenbahndenkmalpflege? Dr. Stefan Winghart Denkmale des Eisenbahnwesens in Thüringen – Ein Überblick Sophie Ritz Eisenbahnnostalgie in Thüringen – ein touristischer Schwerpunkt mit Magnetwirkung Jürgen Lange/Constanza von Steuber Eisenbahnvereine als Träger der Traditionspflege Dr. Dr. sc. Franz Rittig Thüringer Aspekte einer verkehrsgeschichtlich orientierten Eisenbahn-Denkmalpflege Dr. Thomas Wurzel Die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn – der Tourismusmagnet im Schwarzatal Peter Möller Das Dampflokwerk Meiningen, ein Betrieb der Deutschen Bahn AG, als Arbeitgeber Uwe Leifheit Denkmal bringt Arbeit – Vision für eine lebendige historische Einrichtung – das Bahnbetriebswerk Arnstadt Hans Christoph Bender Der Thüringer Abschnitt der Kanonenbahn – Nutzungskonzept für eine stillgelegte Strecke Winfried Stöber Thesen zur Eisenbahndenkmalpflege in Thüringen Dr. Stefan Winghart Anhang • Abkürzungen/Anmerkungen • Literaturverzeichnis • Abbildungsnachweis • Autorenverzeichnis

Besonderheiten