Heft 12: Der Gartenkünstler Hans Schmidt und die Parkanlagen von Burg

24,90 

Die 4. Landesgartenschau Sachsen-Anhalts in Burg (21. April bis 7. Oktober 2018) kann bereits etwa sechs Wochen nach ihrer Eröffnung einen bedeutenden Besuchererfolg verzeichnen. Mit dem Goethe- und dem Flickschupark sind zwei ihrer Kernbereiche untrennbar mit dem Gartenkünstler und bedeutenden Sohn der Stadt Hans Schmidt (1879–1958) verbunden. Die Einrichtung beider Parkanlagen geht auf eine Spende der Unternehmergattin Albertine Flickschu zurück, die der Stadt im Jahr 1905 die großzügige Summe von 175.000 Mark vermachte, verbunden mit der Bedingung, mit Hilfe dieser Zuwendung einen öffentlichen Park zu schaffen. 1912 wurde Hans Schmidt mit der Gestaltung zweier entsprechender Anlagen beauftragt. Der Gartenarchitekt stammte aus Burg, hatte seine Ausbildung an der Königlichen Gärtnerlehranstalt am Wildpark in Potsdam absolviert und sich in seiner Heimatstadt bereits mit der Gestaltung des Kaiser-Wilhelm-Platzes 1903 einen Namen gemacht. Nach seinen Entwürfen wurden die Bahnhofsanlagen – der heutige Goethepark – und der Flickschupark gestaltet.

Beide Anlagen stehen unter Denkmalschutz. Bereits vor der Wettbewerbsauslobung für die Landesgartenschau wurde im Auftrag der Stadt Burg eine gartendenkmalpflegerische Rahmenkonzeption zur Neugestaltung und Instandsetzung der Park- und Gartenanlagen erstellt, die die Altstadt von Burg umrahmen. Dieses Konzept wurde in den vergangenen Jahren in einer engen und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen der Stadt Burg, der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Jerichower Land, dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und den beteiligten Planungsbüros und Landschaftsgärtnern umgesetzt. Ihre Sanierung, teilweise Neugestaltung und nachhaltige Instandsetzung im Zuge der Landesgartenschau stellt ein äußerst positives Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Denkmaleigentümer, Denkmalpflegern und ausführenden Akteuren dar.

Inhaltsverzeichnis:

Jörg Rehbaum
Grußwort

Elisabeth Rüber-Schütte
Grußwort

Heike Tenzer
Sachsen-Anhalt, ein gartenhistorischer Überblick

Katharina Baumgart
Der Gartenarchitekt der Burger Parkanlagen Hans Schmidt im Spiegel seiner Zeit

Ursula Uhl, Götz Alper
Der Burger Weinberg von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit
Archäologische Untersuchungen im Vorfeld der Landesgartenschau 2018

Udo Vogt
Die Anfänge des Erwerbsgartenbaus in Burg und die Entwicklung bis zu seiner Blüte zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Heike Tenzer
Die Landesgartenschau Burg 2018- eine Balance zwischen Substanzschutz und Marketing

Katharina Baumgart
Einführung zu den Bildtafeln/Tafelteil

Autoren

Gewicht 654 g
Bestellnr

4-10-12

Produktgruppe

Verlagsprogramm

Reihe

Kunst- und Kirchengeschichte

Hauptgruppe

Kleine Hefte zur Denkmalpflege (Sachsen-Anhalt)

Untergruppe

Kleine Hefte zur Denkmalpflege (Sachsen-Anhalt)

ISBN

978-3-944507-75-0

KurzbezTitel

Kleine Hefte zur Denkmalpflege (Sachsen-Anhalt) Heft 12: Der Gartenkünstler Hans Schmidt und die Parkanlagen von Burg

Autor

Heike Tenzer, Katharina Baumgart, Ursula Uhl, Götz Alper und Udo Vogt – Hrsg. Elisabeth Rüber-Schütte

Erscheinungsjahr

Halle (Saale) 2018

TechnischeAbgaben

156 Seiten, 8 Beiträge zum Stand der Forschung, viele farbige Abbildungen, 20, 5 x 28, 0 x 1, 1 cm, Softcover mit Klappen (Restaurierungsplan und Übersichtsplan Landesgartenschau 2018)

Inhalt

Die 4. Landesgartenschau Sachsen-Anhalts in Burg (21. April bis 7. Oktober 2018) kann bereits etwa sechs Wochen nach ihrer Eröffnung einen bedeutenden Besuchererfolg verzeichnen. Mit dem Goethe- und dem Flickschupark sind zwei ihrer Kernbereiche untrennbar mit dem Gartenkünstler und bedeutenden Sohn der Stadt Hans Schmidt (1879–1958) verbunden. Die Einrichtung beider Parkanlagen geht auf eine Spende der Unternehmergattin Albertine Flickschu zurück, die der Stadt im Jahr 1905 die großzügige Summe von 175.000 Mark vermachte, verbunden mit der Bedingung, mit Hilfe dieser Zuwendung einen öffentlichen Park zu schaffen. 1912 wurde Hans Schmidt mit der Gestaltung zweier entsprechender Anlagen beauftragt. Der Gartenarchitekt stammte aus Burg, hatte seine Ausbildung an der Königlichen Gärtnerlehranstalt am Wildpark in Potsdam absolviert und sich in seiner Heimatstadt bereits mit der Gestaltung des Kaiser-Wilhelm-Platzes 1903 einen Namen gemacht. Nach seinen Entwürfen wurden die Bahnhofsanlagen – der heutige Goethepark – und der Flickschupark gestaltet. Beide Anlagen stehen unter Denkmalschutz. Bereits vor der Wettbewerbsauslobung für die Landesgartenschau wurde im Auftrag der Stadt Burg eine gartendenkmalpflegerische Rahmenkonzeption zur Neugestaltung und Instandsetzung der Park- und Gartenanlagen erstellt, die die Altstadt von Burg umrahmen. Dieses Konzept wurde in den vergangenen Jahren in einer engen und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen der Stadt Burg, der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Jerichower Land, dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und den beteiligten Planungsbüros und Landschaftsgärtnern umgesetzt. Ihre Sanierung, teilweise Neugestaltung und nachhaltige Instandsetzung im Zuge der Landesgartenschau stellt ein äußerst positives Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Denkmaleigentümer, Denkmalpflegern und ausführenden Akteuren dar. Inhaltsverzeichnis: Jörg Rehbaum Grußwort Elisabeth Rüber-Schütte Grußwort Heike Tenzer Sachsen-Anhalt, ein gartenhistorischer Überblick Katharina Baumgart Der Gartenarchitekt der Burger Parkanlagen Hans Schmidt im Spiegel seiner Zeit Ursula Uhl, Götz Alper Der Burger Weinberg von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit Archäologische Untersuchungen im Vorfeld der Landesgartenschau 2018 Udo Vogt Die Anfänge des Erwerbsgartenbaus in Burg und die Entwicklung bis zu seiner Blüte zu Beginn des 20. Jahrhunderts Heike Tenzer Die Landesgartenschau Burg 2018- eine Balance zwischen Substanzschutz und Marketing Katharina Baumgart Einführung zu den Bildtafeln/Tafelteil Autoren

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