Dieses Buch versteht sich als eine Ergänzung zu „Lupté, die Legende von der antiken Metropole des Ptolemaeus am Nordrand des Harzes“, und es soll herausgestellt werden, was diesen, auf den Flurkarten „Heidberge“ genannten und im Nordosten des Harzes zwischen den Orten Ditfurt, Hedersleben, Halberstadt und Quedlinburg gelegenen, sandigen Höhenzug so bedeutend macht.
Was veranlaßte den griechischen Gelehrten und Historiker Claudius Ptolemäus dazu, in einer zeitgenössischen Karte um ca. 150 n. Chr. diese Region am Nordrand des Harzes als eine von drei „polis episemoi“ (bedeutende Orte) der gesamten „Germania Magna“ einzuzeichnen?
Worin besteht diese Besonderheit und was haben die Heidberge damit zu tun, wo kommen die vielen anscheinend ungewöhnlichen Berg- und Flurnamen her?
Und warum etablierte sich gerade hier ein vorchristliches Kultzentrum, das sich später zum christlich-religiösen Zentrum und zur Metropole des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ weiterentwickelte?
Welche Rolle spielte die vor ca. 7.500 Jahren in der Nähe des Lehofs errichteten Kreisgrabenanlagen Quedlinburg I bzw. Quedlinburg II?
Um Antworten darauf zu finden wird in diesem Buch analytisch und plausibel auf diese und viele andere in diesem Zusammenhang stehende Fragen eingegangen.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Eingangsthesen
Einleitung
Lupte, die „polis episemoi“ des Claudius Ptolemaeus am Nordrand des Harzes
Menschen, Fluren, Berge, Gewässer
• Der Lebensweise der vorchristlichen Bevölkerung
• Spiritualität und Mythologie
• Sonnengötter
„Mittsommer“ im Norden Europas
Die Heidberge zwischen Quedlinburg und Ditfurt
Frühe Besiedlungsspuren und die Wüstung „Marsleben“
Kalenderformen, Terminvereinbarung und Zeitplanung
• Das Allthing und die isländische Lögrétta
Die Kreisgrabenanlage „Quedlinburg I“
Lage und Ausrichtung
• astronomische Ausrichtung
• Ausrichtung nach umliegenden Geländemarken
Mögliche Verfahrensweise der Standortermittlung der KrGrAnl QLB 1
Weitere Geländemarken
Die Kreisgrabenanlage „Quedlinburg II“
Das besiedlungsfreundliche Harzvorland
Vergleichbare Kreisgrabenanlagen
Flurnamen und deren Bedeutung
Das „Boltenfeld“, ein Refugium Baldurs
• Das „Heilige Zeug“
• Der „Alte Münchenhof“
• Der Mordbudenweg
• Das Boltenthie
• Boltenkniggel und Hügelgräber
• Das Rodfeld
Wolfsgrund und Wolfsfeld
Ölberge, Tempel und „heilige Grenzen“
• Der Ölberg zwischen Quedlinburg, Halberstadt und Ditfurt
• Die Sülze
• Das vorchristliche Sallersleben und die kleine, christliche Kirche am „Sülzesee“
Der Lusekniggel, Schicksalsglaube und Fatalismus
Hopfenhof
Der Lehof
Es begann vor ca. 7.500 Jahren
Wie der Brocken zu seinem Namen kam
Topografie, Flurbezeichnungen und weitere Besonderheiten der Vorharzregion
• Der Regenstein
• Köhlerberg und Ebertal
• „Baldur“ – konnotierte Flurnamen
• „Fosite“ – konnotierte Flurnamen
• Hoseckenberg, Pfingstmarkt und Ihlenstedt
• Butterberg und Geelbeine
• Der Stobenberg
• Die Heerstraße, Bode, Mühlgraben, der Hafen und der Markt an der Theotfurt
Résumé und Thesenbetrachtungen
Genius Loci – der Geist dieser Flur
Thesenbetrachtung
Nachwort von Dr. Eberhard Brecht
Danksagung
In eigener Sache
Abkürzungsverzeichnis
Urheberrecht
Abbildungsverzeichnis/Urheberrecht/Lizenzen
Literaturhinweise
Meßtischblätter, Karten, Pläne





