Rekonstruktion einer Goldblechscheibenfibel – Restaurierung und Museumstechnik 6

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Diese Arbeit von 1985 beschreibt die restauratorische Instandsetzung einer merowingischen Goldblechscheibenfibel sowie deren experimentelle Rekonstruktion. Durch die Analyse von Herstellungstechniken und die werkgetreue Nachbildung konnten Erkenntnisse über frühmittelalterliche Goldschmiedekunst und Füllmaterialien gewonnen werden

Inhaltliche Schwerpunkte

Der Aufsatz dokumentiert ein Paradebeispiel für die experimentelle Archäologie und die konservatorische Praxis bei frühmittelalterlichen (merowingerzeitlichen) Funden:

Konservierungsbericht:
Im Fokus steht die methodische Aufarbeitung stark deformierter und korrodierter Fragmente einer filigranen Goldscheibenfibel. Die Reinigung erfolgte damals mechanisch mit Spiritus, gefolgt von einer Festigung und dem vorsichtigen Richten der deformierten Goldbleche.

Technologische Analyse:
Astrid Pasch untersuchte die antiken Goldschmiedetechniken. Dazu gehören die Herstellung des feinen Filigrandrahts, das Setzen von Steinfassungen (Zellenwerk) und die Zusammensetzung des organischen oder kalkartigen Füllmaterials im Inneren der Fibel.

Praktische Rekonstruktion:
Neben der theoretischen Analyse beschreibt der Text Schritt für Schritt den Nachbau (die Replikation) der Fibel in originalgetreuer Technik, um die handwerklichen Abläufe der damaligen Handwerker nachzuvollziehen.

Gewicht 202 g
Maße 30 × 21 × 1 cm
Bestellnummer

3-3-6

Hauptgruppe

Restaurierung und Museumstechnik

Titel

Rekonstruktion einer Goldblechscheibenfibel

Autor

Astrid Pasch, Ulrich Sieblist und Detlef Liebel – Hrsg. Rudolf Feustel

Erscheinungsjahr

Weimar 1985

Technische Angaben

53 Textseiten und 20 Tafeln im Anhang, 21 x 30 cm, Broschur