Archäologische Ausgrabungen im Dom Zeitz

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Die Stadt Zeitz liegt direkt am Austritt der Weißen Elster aus dem Thüringer Buntsandsteingebirge in die Auelandschaft der Leipziger Tiefebene. Von Süden reichen drei Erhebungen spornartig an das Elstertal heran. Es sind dies der Burgberg von Schloß Moritzburg, die heutige Oberstadt sowie das ehemalige Kloster Posa. Zwei Bachläufe bilden die natürlichen Zugänge vom Elstertal in die südlich von Zeitz liegende Mittelgebirgszone. Die westlichste dieser drei Erhebungen ist der Burgberg. Man betritt das Plateau von Osten durch das mächtige barocke Torhaus, das auf beiden Seiten von Kasematten flankiert wird. Hat man dieses durchschritten, steht linker Hand der Dom St. Peter und Paul. Entlang seiner Nordfront gelangt man in den inneren Hof des dreiflügeligen barocken Schlosses.
Der Schloßberg besitzt eine Größe von 230 m x 180 m, wobei er sich nach Westen etwas verschmälert. Sein höchster Punkt liegt im Südosten ca. 20 m über dem Elstertal. Nach Norden fällt das Gelände ab. Ursprünglich war der Berg von zwei Bachläufen umschlossen, so dass trotz seiner geringen Höhe ein natürlicher Schutz vorhanden war. Neben der topographischen Situation wird besonders die verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe einer Elsterfurt und eines Kreuzungspunktes zweier wichtiger Handelswege Grund für die bedeutende Rolle des Berges für die Entwicklung der Stadt Zeitz und deren weiterer Geschichte sein. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die erste Erwähnung von Zeitz im Zusammenhang mit der Einrichtung des Bistums im Jahre 967 unmittelbar auf die damalige Ansiedlung auf dem Burgberg bezieht.

Gewicht 164 g
Bestellnr

4-5-10

Produktgruppe

Verkaufsprogramm

Reihe

Archäologie Sachsen-Anhalt

Hauptgruppe

Einzeltitel

Untergruppe

Einzeltitel Sachsen-Anhalt

ISBN

3-910010-45-8

KurzbezTitel

Archäologische Ausgrabungen im Dom Zeitz

Autor

Holger Trimpert — Hrsg. Siegfried Fröhlich

Erscheinungsjahr

Halle (Saale) 1999

TechnischeAbgaben

39 Seiten, 27 Abbildungen in Farbe und SW, Luftbildaufnahmen, Grundrisse, Broschiert, 21, 5 x 21, 5 cm

Inhalt

Die Stadt Zeitz liegt direkt am Austritt der Weißen Elster aus dem Thüringer Buntsandsteingebirge in die Auelandschaft der Leipziger Tiefebene. Von Süden reichen drei Erhebungen spornartig an das Elstertal heran. Es sind dies der Burgberg von Schloß Moritzburg, die heutige Oberstadt sowie das ehemalige Kloster Posa. Zwei Bachläufe bilden die natürlichen Zugänge vom Elstertal in die südlich von Zeitz liegende Mittelgebirgszone. Die westlichste dieser drei Erhebungen ist der Burgberg. Man betritt das Plateau von Osten durch das mächtige barocke Torhaus, das auf beiden Seiten von Kasematten flankiert wird. Hat man dieses durchschritten, steht linker Hand der Dom St. Peter und Paul. Entlang seiner Nordfront gelangt man in den inneren Hof des dreiflügeligen barocken Schlosses. Der Schloßberg besitzt eine Größe von 230 m x 180 m, wobei er sich nach Westen etwas verschmälert. Sein höchster Punkt liegt im Südosten ca. 20 m über dem Elstertal. Nach Norden fällt das Gelände ab. Ursprünglich war der Berg von zwei Bachläufen umschlossen, so dass trotz seiner geringen Höhe ein natürlicher Schutz vorhanden war. Neben der topographischen Situation wird besonders die verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe einer Elsterfurt und eines Kreuzungspunktes zweier wichtiger Handelswege Grund für die bedeutende Rolle des Berges für die Entwicklung der Stadt Zeitz und deren weiterer Geschichte sein. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die erste Erwähnung von Zeitz im Zusammenhang mit der Einrichtung des Bistums im Jahre 967 unmittelbar auf die damalige Ansiedlung auf dem Burgberg bezieht.

Besonderheiten