Heft 1: Romanik in neuem Licht. Die Fenster der Klosterkirche zu Jerichow

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Mit der Erneuerung der Fenster der Klosterkirche ist ein weiterer wichtiger Schritt der Instandsetzung erfolgreich abgeschlossen. Die Klosterkirche durchlebte in ihrer fast 90o-jährigen Geschichte Phasen der Erweiterung, des Umbaues, der Vernachlässigung, der Plünderung und der Zerstörung. Es fanden sich aber auch immer wieder Menschen und Institutionen aus kirchlichen, öffentlichen und privaten Bereichen, die die bauhistorische Bedeutung der Kirche erkannten. Sie ergriffen die Initiativen für Sanierungen und Umbauten. So wurden im Jahre 1685 auf Anordnung des Großen Kurfürsten die Schäden des Dreißigjährigen Krieges beseitigt. Unter Friedrich Wilhelm IV. leitete Ferdinand von Quast in den Jahren 1853 bis 1857 die Umbau- und Sanierungsarbeiten. Sie umfassten den Einbau der Empore und den Bau der Brüstungsmauer am westlichen Zugang zur Krypta. Von Quast ließ auch die gusseisernen Fenster neu setzen, die erst durch das jetzt beendete Projekt ausgetauscht wurden. Eine weitere Sanierungsphase erfolgte in den Jahren 1955 bis 1960. In dieser Zeit wurden die Wandflächen der Kirche gereinigt, neu verfugt und mit einem Rotanstrich versehen, um damit dem Originalton wieder weitgehend zu entsprechen. Die Maßnahmen wurden vom Institut für Denkmalpflege unter der Leitung von Dr. Hans Berger ausgeführt. Die Mittel kamen hierzu aus dem Otto-Nuschke-Fond der CDU der DDR. Während sich die Maßnahmen der 1950er Jahre schwerpunktmäßig auf das Innere der Kirche bezogen, erfolgte in den Jahren von 1998 bis heute die Sanierung der Hülle der Kirche. So wurde das Gebälk der Türme, der Dachstuhl und die Kirchendecke erneuert und zum Abschluss die Fenster und das Westportal.
(Auszug Vorwort)

Inhalt:

Jan-Hendrik Olbertz
• Geleitwort des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt

Ulrich Rethfeld
• Vorwort der Stiftung Kloster Jerichow

Ulrike Wendland
• Vorwort der Landeskonservatorin

Jochem Poensgen
• Zur künstlerischen und technischen Konzeption der neuen Fenster

Synopsis der Fensterentwürfe

Holger Brülls
• Jerichower Lichtgeschichte. Baugeschichtliche und denkmalpflegerische Rahmenbedingungen für die Erneuerung der Fenster in der Klosterkirche

Holger Brülls
• Die mittelalterlichen Fensterfragmente aus Kloster Jerichow

Rene Leudesdorf
• Zur Entstehungs- und Reparaturgeschichte der Fenster in nachmittelalterlicher Zeit

Werner Heymann
• Die neuen Fenster aus der Sicht der ausführenden Werkstatt

Vita Jochem Poensgen

Liste der Stifter

Abbildungsnachweis

Gewicht 395 g
Bestellnr

4-05-46

Produktgruppe

Verlagsprogramm

Reihe

Kunst- und Kirchengeschichte

Hauptgruppe

Kleine Hefte zur Denkmalpflege (Sachsen-Anhalt)

Untergruppe

Kleine Hefte zur Denkmalpflege (Sachsen-Anhalt)

ISBN

978-3-939414-38-4

KurzbezTitel

Heft 1: Romanik in neuem Licht. Die Fenster der Klosterkirche zu Jerichow

Autor

Holger Brülls, Werner Heymann, René Leudesdorff und Jochem Poensgen ——- Hrsg. Ulrike Wendland

Erscheinungsjahr

Halle (Saale) 2009

TechnischeAbgaben

92 Seiten, 54 meist farbige Abbildungen, Zeichnungen und Pläne, 20, 5 x 28, 0 cm, Klappbroschur

Inhalt

Mit der Erneuerung der Fenster der Klosterkirche ist ein weiterer wichtiger Schritt der Instandsetzung erfolgreich abgeschlossen. Die Klosterkirche durchlebte in ihrer fast 90o-jährigen Geschichte Phasen der Erweiterung, des Umbaues, der Vernachlässigung, der Plünderung und der Zerstörung. Es fanden sich aber auch immer wieder Menschen und Institutionen aus kirchlichen, öffentlichen und privaten Bereichen, die die bauhistorische Bedeutung der Kirche erkannten. Sie ergriffen die Initiativen für Sanierungen und Umbauten. So wurden im Jahre 1685 auf Anordnung des Großen Kurfürsten die Schäden des Dreißigjährigen Krieges beseitigt. Unter Friedrich Wilhelm IV. leitete Ferdinand von Quast in den Jahren 1853 bis 1857 die Umbau- und Sanierungsarbeiten. Sie umfassten den Einbau der Empore und den Bau der Brüstungsmauer am westlichen Zugang zur Krypta. Von Quast ließ auch die gusseisernen Fenster neu setzen, die erst durch das jetzt beendete Projekt ausgetauscht wurden. Eine weitere Sanierungsphase erfolgte in den Jahren 1955 bis 1960. In dieser Zeit wurden die Wandflächen der Kirche gereinigt, neu verfugt und mit einem Rotanstrich versehen, um damit dem Originalton wieder weitgehend zu entsprechen. Die Maßnahmen wurden vom Institut für Denkmalpflege unter der Leitung von Dr. Hans Berger ausgeführt. Die Mittel kamen hierzu aus dem Otto-Nuschke-Fond der CDU der DDR. Während sich die Maßnahmen der 1950er Jahre schwerpunktmäßig auf das Innere der Kirche bezogen, erfolgte in den Jahren von 1998 bis heute die Sanierung der Hülle der Kirche. So wurde das Gebälk der Türme, der Dachstuhl und die Kirchendecke erneuert und zum Abschluss die Fenster und das Westportal. (Auszug Vorwort) Inhalt: Jan-Hendrik Olbertz • Geleitwort des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt Ulrich Rethfeld • Vorwort der Stiftung Kloster Jerichow Ulrike Wendland • Vorwort der Landeskonservatorin Jochem Poensgen • Zur künstlerischen und technischen Konzeption der neuen Fenster Synopsis der Fensterentwürfe Holger Brülls • Jerichower Lichtgeschichte. Baugeschichtliche und denkmalpflegerische Rahmenbedingungen für die Erneuerung der Fenster in der Klosterkirche Holger Brülls • Die mittelalterlichen Fensterfragmente aus Kloster Jerichow Rene Leudesdorf • Zur Entstehungs- und Reparaturgeschichte der Fenster in nachmittelalterlicher Zeit Werner Heymann • Die neuen Fenster aus der Sicht der ausführenden Werkstatt Vita Jochem Poensgen Liste der Stifter Abbildungsnachweis

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