Heft 1 (1997) Reprint

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Artikelnummer: 1-15-01 Kategorie:

Am 31.8.1996 wurde von einer kleinen Gruppe von Freunden und Bekannten, die sich durch ihr Interesse an der Kultur- und Landschaftsgeschichte Thüringens im Allgemeinen und an einem über diese Grenzen hinaus bedeutenden Objekt im Speziellen verbunden fühlen, ein Förderverein gegründet. Sein Name bezieht sich auf eine prähistorische Fundstelle und erinnert zugleich an deren Bedeutung: „Bilzingsleben – World Culture Monument“.
Nach 25 Jahren Forschungsarbeiten an dieser Fundstelle und damit verbundener Popularisierung der Forschungsergebnisse dürfte allgemein bekannt sein, was sich hinter dem Namen ‘Bilzingsleben’ verbirgt. Bilzingsleben ist ein kleiner Ort an der Hainleite, 45 km nördlich von Erfurt gelegen. Er wurde durch die genannten Forschungen weltweit bekannt – von Mexiko/Kalifornien und Kanada über Europa und Südafrika hinweg bis Japan/China und Indonesien und zwar nicht allein durch schriftliche Beiträge, sondern auch durch Besuche von Fachkollegen aus diesen Ländern selbst. Zusätzlich sorgte ein populäres Interesse in Mitteleuropa für die Verbreitung unserer Forschungsergebnisse unter breiten Teilen der Bevölkerung.
Die Fundstelle liegt in den Travertinsteinbrüchen der ‘Steinrinne’ südlich des Ortes, auf einem flachen Bergsporn, der sich zwischen Wipper und Wirbelbach etwa 35 m hoch über die heutige Talaue erhebt: Hier lebten vor etwa 400000 Jahren Urmenschen am Ufer eines Sees in Nähe einer Karstquelle, wie sie heute noch unweit der Steinrinne bei Kindelbrück als ‘Gründelsloch’ bekannt ist. Sie hinterließen auf ihrem Lagerplatz ihre Lebensspuren und selbst ihre Reste in Form zahlreicher Schädelstücke. Solche Funde des frühen Menschen und seiner steinzeitliehen Kultur sind selten und haben eine große Bedeutung für die Erforschung unserer eigenen stammesgeschichtlichen Entwicklung.

Inhaltsverzeichnis:

Zum Geleit

D. Mania:
• Die Forschungsgrabung Bilzingsleben von 1969-1997

U. Mania:
• Zur Forschungsgeschichte der Fundstelle Bilzingsleben, Teil 1

D. Mania:
• Bilzingsleben – Ein kulturgeschichtliches Denkmal der Stammesgeschichte des Menschen

Gewicht 210 g
Bestellnr

1-15-01

Produktgruppe

Verkaufsprogramm

Reihe

Praehistoria Thuringica

Hauptgruppe
Untergruppe

Praehistoria Thuringica

ISBN

ISSN 1434-3576

KurzbezTitel

Heft 1 (1997) Reprint

Autor

Hrsg. Förderverein „Bilzingsleben – World Culture Monument“ e. V.

Erscheinungsjahr

Artern 1997

TechnischeAbgaben

96 Seiten, 3 Beiträge zum Stand der Forschung, reich bebildert, 16 SW-Tafeln, Karten und Plänen in SW, 22 x15, 5 cm, Broschur

Inhalt

Am 31.8.1996 wurde von einer kleinen Gruppe von Freunden und Bekannten, die sich durch ihr Interesse an der Kultur- und Landschaftsgeschichte Thüringens im Allgemeinen und an einem über diese Grenzen hinaus bedeutenden Objekt im Speziellen verbunden fühlen, ein Förderverein gegründet. Sein Name bezieht sich auf eine prähistorische Fundstelle und erinnert zugleich an deren Bedeutung: „Bilzingsleben – World Culture Monument“. Nach 25 Jahren Forschungsarbeiten an dieser Fundstelle und damit verbundener Popularisierung der Forschungsergebnisse dürfte allgemein bekannt sein, was sich hinter dem Namen 'Bilzingsleben' verbirgt. Bilzingsleben ist ein kleiner Ort an der Hainleite, 45 km nördlich von Erfurt gelegen. Er wurde durch die genannten Forschungen weltweit bekannt – von Mexiko/Kalifornien und Kanada über Europa und Südafrika hinweg bis Japan/China und Indonesien und zwar nicht allein durch schriftliche Beiträge, sondern auch durch Besuche von Fachkollegen aus diesen Ländern selbst. Zusätzlich sorgte ein populäres Interesse in Mitteleuropa für die Verbreitung unserer Forschungsergebnisse unter breiten Teilen der Bevölkerung. Die Fundstelle liegt in den Travertinsteinbrüchen der 'Steinrinne' südlich des Ortes, auf einem flachen Bergsporn, der sich zwischen Wipper und Wirbelbach etwa 35 m hoch über die heutige Talaue erhebt: Hier lebten vor etwa 400000 Jahren Urmenschen am Ufer eines Sees in Nähe einer Karstquelle, wie sie heute noch unweit der Steinrinne bei Kindelbrück als 'Gründelsloch' bekannt ist. Sie hinterließen auf ihrem Lagerplatz ihre Lebensspuren und selbst ihre Reste in Form zahlreicher Schädelstücke. Solche Funde des frühen Menschen und seiner steinzeitliehen Kultur sind selten und haben eine große Bedeutung für die Erforschung unserer eigenen stammesgeschichtlichen Entwicklung. Inhaltsverzeichnis: Zum Geleit D. Mania: • Die Forschungsgrabung Bilzingsleben von 1969-1997 U. Mania: • Zur Forschungsgeschichte der Fundstelle Bilzingsleben, Teil 1 D. Mania: • Bilzingsleben – Ein kulturgeschichtliches Denkmal der Stammesgeschichte des Menschen

Besonderheiten