Die Alte Burg bei Burbach ist eine eisenzeitliche Wallburg, die teilweise von mittelalterlichen bis modernen Strukturen des Berg- und Hüttenwesens überlagert wird. Die wenig bekannte Wallburg südlich von Burbach überragt mit 590 m üNN das vorbeiführende Heller- und Buchhellertal.
Sie befindet sich in einem forstwirtschaftlich genutzten Areal ohne öffentliche Wegführung oder nahe gelegenem Parkplatz. Daher bietet es sich an, die eisenzeitliche Anlage im Rahmen einer Wanderung zu besuchen. Südlich von Burbach und östlich der Landstraße 723 befindet sich ein Parkplatz mit einem Hinweisschild auf die ehemalige Fernverbindungsroute der Mainzer Straße. Von dort überquert man die besagte Landstraße in westliche Richtung und folgt dem Feldweg ca. 300 m relativ steil den Berg hinauf. Ca. 60 m nach einer Rechtskurve teilt sich der Weg. Der linke Abzweig führt weiter den Berg hinauf, umrundet das Plateau und erreicht nach ca. 630 m den Wall des Bodendenkmals (Klapptafel: Bereich zwischen P8 und P11). Vom Parkplatz bis zur Wallburg benötigt der geübte Wanderer ca. 30 Minuten.
Die Alte Burg bei Burbach befindet sich zwischen 580 m und 594 m üNN auf der von Nordwesten nach Südosten gestreckten Nordkuppe inmitten der Täler der Heller und der Buchheller nahe dem Südrand des Kreises Siegen-Wittgenstein. Der Höhenzug überragt die Gemeinde Burbach um bis zu 200 m und ist ein nördlicher Ausläufer des Westerwaldes in das Siegerland. Während die südlich gelegenen Höhenzüge des Westerwaldes von der Kuppe der Alten Burg nicht überblickt werden können, bietet sie einen hervorragenden Überblick in das südliche sowie südwestliche Siegerland. Leider ist dieses Panorama heute durch die Hochwälder nicht mehr gegeben.
Die Wallburg beherrscht die Kuppe, umfasst eine Fläche von mindestens 8 ha und war durch einen mindestens 1 km langen Wall abgegrenzt. Einziger Zugang ist ein Tor im Osten, wo sich auch der am besten erhaltener Teil der Befestigung befindet.
Das heute vollständig bewaldete Areal gliedert sich in die Kernanlage mit Tor und in den 1999 von Gerhard Gläser entdeckten Annex im Südwesten der Anlage. Vor allem am südwestlichen Hang beißt das anstehende Gestein (Quarzit) aus und bedeckt dort außerhalb der Befestigung teilweise als Blockschutthalde die Hänge.
Frühe Burgen in Westfalen Heft 40: Die Alte Burg bei Burbach Kreis Siegen-Wittgenstein
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| Gewicht | 98 g |
|---|---|
| Bestellnummer | 7-3-40 |
| Hauptgruppe | Frühe Burgen in Westfalen |
| Titel | Band 40: Die Alte Burg bei Burbach, Kreis Siegen-Wittgenstein |
| Autor | Manuel Zeiler — Herausgeber: Altertumskommission für Westfalen |
| Erscheinungsjahr | Münster 2017 |
| Technische Angaben | 36 Seiten, viele Abbildungen in Farbe und s/w, 21, 0 x 14, 9 x 0, 3 cm, Klappbroschur mit Plan der Burg |





