Band 4: Das schnurkeramische Gräberfeld und die eisenzeitlichen Siedlungsbefunde von Altenburg

22,00 

In der Zeit von November 2002 bis April 2003 legten Mitarbeiter der Stadtarchäologie von Altenburg bei Rettungsgrabungen im Vorfeld einer Straßenbaumaßnahme zahlreiche archäologische Befunde frei. Bereits kurz nach der Entdeckung einiger Gruben traten die ersten Gräber zutage. Anhand der Grabbeigaben war eine kulturelle Zuordnung zur Schnurkeramik schnell möglich. Allerdings herrschte Unklarheit über die zeitliche und kulturelle Ansprache des Siedlungsmaterials. Da die Siedlungsbefunde in unmittelbarer Nähe zu den schnurkeramischen Gräbern lagen, bestand die Hoffnung, neben einem größeren Gräberfeld auch eine der äußerst wenigen schnurkeramischen Siedlungen des Mittelelbe-Saale-Gebietes gefunden zu haben. Bei der Aufarbeitung des Fundplatzes stellte sich jedoch rasch heraus, dass das Gräberfeld und die umliegenden Siedlungsbefunde nicht der gleichen Zeitstellung angehören konnten. Die vorliegende Magisterarbeit besteht daher aus zwei Teilen. Der Schwerpunkt liegt im ersten Teil, der das schnurkeramische Gräberfeld behandelt, während im zweiten Teil die früheisenzeitlichen Siedlungsbefunde vorgestellt werden. Im ersten Teil wird ein Überblick über den Forschungsstand der Schnurkeramik gegeben. Vor allem werden die Probleme der Datierungsmöglichkeiten erörtert sowie der aktuelle Forschungsstand zu schnurkeramischen Siedlungen im Mittelelbe-Saale-Gebiet bzw. bundesweit beleuchtet. Das Gräberfeld wird in Hinblick auf die Grab- und Bestattungsform sowie auf die Vielfältigkeit der Beigaben untersucht. Das Kapitel der Grabform beschäftigt sich allgemein mit dem Aussehen und der Größe der Befunde. Befund 62 soll aufgrund eines möglichen Holzeinbaues gesondert behandelt werden. Anschließend wird die Bestattungsform thematisiert. Hierbei wird die Totenhaltung und -orientierung untersucht. Als Besonderheit wird die Doppelbestattung aus Befund 63 vorgestellt. Das Ende dieses Kapitels bildet eine anthropologische Untersuchung zur Ermittlung des Sterbealters. Die Scherben werden in Gefäßtypen bzw. nach den Verzierungselementen unterschieden. Abschließend werden das Verbreitungsgebiet und die zeitliche Stellung sowie Kulturzugehörigkeit bestimmt und möglichst eingegrenzt.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

Das Altenburger Land

Die Grabung

Teil 1:
Das schnurkeramische Gräberfeld
1. Zum Forschungsstand der Kultur mit Schnurkeramik:
• Forschungsgeschichte
• Chronologie
• Siedlungswesen
2. Grab- und Bestattungsformen:
• Datengrundlage
• Aufbau und Aussehen der Gräber
• Die Bestattungsform
• Altersschätzung anhand der Zähne
3. Die Funde der schnurkeramischen Gräber:
• Keramik
• Felsgesteinartefakte
• Silexartefakte
• Organische Beigaben
• Verteilung und Lage der Beigaben in den Gräbern
Zusammenfassung
Summary

Teil 2:
Die eisenzeitlichen Siedlungsbefunde
1. Forschungsstand zur Thüringischen Kultur
2. Die Befunde:
• Pfostengruben
• Gruben
• Brunnen bzw. Wasserentnahmestellen
3. Die Funde:
• Keramikgefäße
• Silex- und Felsgesteinartefakte
Zusammenfassung
Summary

Verzeichnisse und Anhänge
• Literaturverzeichnis
• Listen

Katalog
• Teil 1: Das schnurkeramische Gräberfeld
• Teil II: Die Siedlungsbefunde

Tafel 1-63

Gewicht 750 g
Bestellnr

1-13-04

Produktgruppe

Verlagsprogramm

Reihe

Jenaer Schriften

Hauptgruppe
Untergruppe

Jenaer Schriften

ISBN

978-3-941171-71-8

KurzbezTitel

Band 04: Das schnurkeramische Gräberfeld und die eisenzeitlichen Siedlungsbefunde von Altenburg

Autor

Kati Messerschmidt

Erscheinungsjahr

Jena & Langenweißbach 2011

TechnischeAbgaben

199 Seiten, 46 Textabbildungen, 63 ganzseitige Tafeln mit Funden und Befunden, meist SW, Format A 4, Broschur

Inhalt

In der Zeit von November 2002 bis April 2003 legten Mitarbeiter der Stadtarchäologie von Altenburg bei Rettungsgrabungen im Vorfeld einer Straßenbaumaßnahme zahlreiche archäologische Befunde frei. Bereits kurz nach der Entdeckung einiger Gruben traten die ersten Gräber zutage. Anhand der Grabbeigaben war eine kulturelle Zuordnung zur Schnurkeramik schnell möglich. Allerdings herrschte Unklarheit über die zeitliche und kulturelle Ansprache des Siedlungsmaterials. Da die Siedlungsbefunde in unmittelbarer Nähe zu den schnurkeramischen Gräbern lagen, bestand die Hoffnung, neben einem größeren Gräberfeld auch eine der äußerst wenigen schnurkeramischen Siedlungen des Mittelelbe-Saale-Gebietes gefunden zu haben. Bei der Aufarbeitung des Fundplatzes stellte sich jedoch rasch heraus, dass das Gräberfeld und die umliegenden Siedlungsbefunde nicht der gleichen Zeitstellung angehören konnten. Die vorliegende Magisterarbeit besteht daher aus zwei Teilen. Der Schwerpunkt liegt im ersten Teil, der das schnurkeramische Gräberfeld behandelt, während im zweiten Teil die früheisenzeitlichen Siedlungsbefunde vorgestellt werden. Im ersten Teil wird ein Überblick über den Forschungsstand der Schnurkeramik gegeben. Vor allem werden die Probleme der Datierungsmöglichkeiten erörtert sowie der aktuelle Forschungsstand zu schnurkeramischen Siedlungen im Mittelelbe-Saale-Gebiet bzw. bundesweit beleuchtet. Das Gräberfeld wird in Hinblick auf die Grab- und Bestattungsform sowie auf die Vielfältigkeit der Beigaben untersucht. Das Kapitel der Grabform beschäftigt sich allgemein mit dem Aussehen und der Größe der Befunde. Befund 62 soll aufgrund eines möglichen Holzeinbaues gesondert behandelt werden. Anschließend wird die Bestattungsform thematisiert. Hierbei wird die Totenhaltung und -orientierung untersucht. Als Besonderheit wird die Doppelbestattung aus Befund 63 vorgestellt. Das Ende dieses Kapitels bildet eine anthropologische Untersuchung zur Ermittlung des Sterbealters. Die Scherben werden in Gefäßtypen bzw. nach den Verzierungselementen unterschieden. Abschließend werden das Verbreitungsgebiet und die zeitliche Stellung sowie Kulturzugehörigkeit bestimmt und möglichst eingegrenzt. Inhaltsverzeichnis: Einleitung Das Altenburger Land Die Grabung Teil 1: Das schnurkeramische Gräberfeld 1. Zum Forschungsstand der Kultur mit Schnurkeramik: • Forschungsgeschichte • Chronologie • Siedlungswesen 2. Grab- und Bestattungsformen: • Datengrundlage • Aufbau und Aussehen der Gräber • Die Bestattungsform • Altersschätzung anhand der Zähne 3. Die Funde der schnurkeramischen Gräber: • Keramik • Felsgesteinartefakte • Silexartefakte • Organische Beigaben • Verteilung und Lage der Beigaben in den Gräbern Zusammenfassung Summary Teil 2: Die eisenzeitlichen Siedlungsbefunde 1. Forschungsstand zur Thüringischen Kultur 2. Die Befunde: • Pfostengruben • Gruben • Brunnen bzw. Wasserentnahmestellen 3. Die Funde: • Keramikgefäße • Silex- und Felsgesteinartefakte Zusammenfassung Summary Verzeichnisse und Anhänge • Literaturverzeichnis • Listen Katalog • Teil 1: Das schnurkeramische Gräberfeld • Teil II: Die Siedlungsbefunde Tafel 1-63

Besonderheiten