Mit der Broschüre „Nationalistischer Wohn- und Siedlungsbau“ erhellen die Magdeburger Stadtplaner eine Epoche in der Geschichte des deutschen Volkes, die oft verdrängt wird oder einseitigen Interpretationen unterworfen ist. Die politischen Auseinandersetzungen während der Herrschaft des Nationalsozialismus, die Hintergründe des Zweiten Weltkrieges und das Scheitern der Hitler-Regierung sind vielfach untersucht und kommentiert worden. Über das Leben der Bevölkerung in dieser Zeit ist dagegen relativ wenig bekannt.
Die regionalgeschichtlichen Besonderheiten und die Entwicklung Magdeburgs zwischen 1933 und 1945 geraten erst heute, mit dem Ende der Nachkriegsära in den Mittelpunkt historischer Forschungen.
Inhaltsverzeichnis
Grußwort des Oberbürgermeisters
Einleitung – Dr. E. W. Peters
I. Stadtbaugeschichtlicher Hintergrund Architekturpolitische Kontroversen
Architektur als Mittel ideologischer Propaganda
Die Architektur im Dritten Reich
Das Bauprogramm der Nationalsozialisten
Der Siedlungsbau im Nationalsozialismus
Die Anfänge staatlich unterstützter Wohnbaupolitik
Nationalsozialistischer Wohn- und Siedlungsbau
• Phase I 1933 – 1935/6
• Phase II 1936 – 1939/40
• Phase III 1940 – 1943
II. Magdeburger Wohn- und Siedlungsbau aus der Zeit des Nationalsozialismus
Die Kleinsiedlung
Die Siedlungen Lindenhof und Fuchsbreite
Die Planung einer „Gemeinschaftssiedlung“
Die „SA – Dankopfersiedlung“ (Siedlung Fuchsbreite)
Zur Entstehungsgeschichte
Die Siedlung
Baubeschreibung der Siedlerstellen
Baubeschreibung der Eigenheime
Volkswohnungsanlagen
Die Lindenhof-Siedlung Baubeschreibung
Die „Gagfah-Siedlung“ in Lemsdorf Baubeschreibung
III. Empfehlungen zum Umgang mit den Siedlungen aus architektonischer und städtebaulicher Sicht
ANHANG I
ANHANG II
Literaturverzeichnis





