Band 67: Archäologie in Armenien II. Ergebnisse der Kooperationsprojekte 2010 – Berichte zu den Kooperationsprojekten 2011 und 2012 sowie ausgewählte Einzelstudien

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39,00  14,80 

Seit Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im April 2010 forschen armenische und deutsche Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen in verschiedenen Teilprojekten zur Archäologie Armeniens. Gemeinsam mit der Universität und der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Republik Armeniens in Eriwan ergründen Professoren und Studenten der Universitäten Tübingen und Halle, des Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie, Mannheim, sowie Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt die prähistorischen Funde des geschichtsträchtigen Landes. Dies ist der zweite Band, der die Ergebnisse der laufenden Projekte in umfassenden Vorberichten darstellt. Seit 2010 widmet sich eines der Projekte der Siedellandschaft östlich des Sevan-Sees, nahe der Goldmine von Sotk. Ziel ist es, das Netzwerk von mehreren Dutzend befestigten Höhen- sowie Flachlandsiedlungen und deren zugehörige Bestattungsplätze erstmalig im Gelände zu erfassen. Die Datierung und die Strukturen der Fundplätze werden durch gezielte archäologische Eingriffe geklärt. Ergänzt wird die Feldarbeit durch die qualitative und quantitative Auswertung von Flussgold sowie der Suche nach etwaigen Spuren prähistorischen Goldbergbaus. Nach Abschluss der Untersuchungen soll ein umfassendes siedlungs- und wirtschaftsgeschichtlich relevantes Bild der Region vorgelegt werden. Ebenfalls 2010 begannen die Arbeiten in Azatan, dem Ort, den möglicherweise Xenophon mit dem Zug der Zehntausend passiert haben soll. Der achämenidische Palast ist bereits dokumentiert, nicht aber zeitgleiche einheimische Siedlungen und Gräberfelder. Dieser Aufgabe widmet sich in enger Zusammenarbeit mit den Archäologen des Museums in Gyumri ein Team von Klassischen Archäologen der Universität Halle. Das dritte laufende Projekt wurde erst im vergangenen Jahr durch die deutsche Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, und die armenische Kultusministerin, Hasmik Pogoshyan, initiiert. Seitdem werden im Hochland der Provinz Syunik, im Südosten des Landes, die Felsbildregionen großflächig erfasst. Wurden bislang in der Regel nur die einzelnen Motive der Felskunst dokumentiert, gelang es nun, durch ein hochtechnologisches Verfahren die Felsbildflächen zusammenhängend zu befliegen und in ihrem Kontext zu erfassen. Darüber hinaus enthält der vorliegende Band einige aktuelle archäologische Beiträge von armenischer Seite.
(Vorwort )

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort der Herausgeber

Grußworte

Übersichtskarte der in diesem Band vorgestellten Projekte

D. Wolf et al.
• Neue Quellen für altes Gold?

R. Kunze et al.
• Projekt Ushkiani. Untersuchungen der Kulturlandschaft um das Prähistorische Goldrevier von Sotk

R. Hovsepyan
• First archaeobotanical data from the basin of Lake Sevan

N. Engibaryan et al.
• Ausgrabungen in Karchaghbyur, Provinz Gegharkunik

T. Neuser et al.
• Die bewehrte Ebene. Fortifikationsanlagen der Shirak-Ebene

A. Gilibert et al.
• Die armenischen visap

F. Knoll et al.
• Die Felsbilder im Hochland von Syunik

M. Krüger & G. Borg
• Des Künstlers Leinwand. Charakterisierung von Eisen-Mangan-Krusten der Felsbilder aus dem Hochland von Syunik, Südost-Armenien

K. Meliksetian
• Pliocene-Quarternary volcanism of the Syunik upland

Gewicht 1451 g
Bestellnr

4-4-67

Produktgruppe

Verkaufsprogramm

Reihe

Archäologie Sachsen-Anhalt

Hauptgruppe

Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen Anhalt

Untergruppe

Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen Anhalt

ISBN

978-3-939414-96-4

KurzbezTitel

Band 67: Archäologie in Armenien II. Ergebnisse der Kooperationsprojekte 2010 – Berichte zu den Kooperationsprojekten 2011 und 2012 sowie ausgewählte Einzelstudien

Autor

Harald Meller & Pavel Avetisyan (Hrsg.)

Erscheinungsjahr

Halle (Saale) 2013

TechnischeAbgaben

266 Seiten, 19 Einzelbeiträge, Deutsch mit Zusammenfassungen in Englisch und Armenisch, zahlreiche Abbildungen, komplett in Farbe, Luftbildplan der Fundstelle der Felsbilder im Hochland von Syunik als Faltbeilage, Format A 4, Festeinband

Inhalt

Seit Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im April 2010 forschen armenische und deutsche Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen in verschiedenen Teilprojekten zur Archäologie Armeniens. Gemeinsam mit der Universität und der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Republik Armeniens in Eriwan ergründen Professoren und Studenten der Universitäten Tübingen und Halle, des Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie, Mannheim, sowie Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt die prähistorischen Funde des geschichtsträchtigen Landes. Dies ist der zweite Band, der die Ergebnisse der laufenden Projekte in umfassenden Vorberichten darstellt. Seit 2010 widmet sich eines der Projekte der Siedellandschaft östlich des Sevan-Sees, nahe der Goldmine von Sotk. Ziel ist es, das Netzwerk von mehreren Dutzend befestigten Höhen- sowie Flachlandsiedlungen und deren zugehörige Bestattungsplätze erstmalig im Gelände zu erfassen. Die Datierung und die Strukturen der Fundplätze werden durch gezielte archäologische Eingriffe geklärt. Ergänzt wird die Feldarbeit durch die qualitative und quantitative Auswertung von Flussgold sowie der Suche nach etwaigen Spuren prähistorischen Goldbergbaus. Nach Abschluss der Untersuchungen soll ein umfassendes siedlungs- und wirtschaftsgeschichtlich relevantes Bild der Region vorgelegt werden. Ebenfalls 2010 begannen die Arbeiten in Azatan, dem Ort, den möglicherweise Xenophon mit dem Zug der Zehntausend passiert haben soll. Der achämenidische Palast ist bereits dokumentiert, nicht aber zeitgleiche einheimische Siedlungen und Gräberfelder. Dieser Aufgabe widmet sich in enger Zusammenarbeit mit den Archäologen des Museums in Gyumri ein Team von Klassischen Archäologen der Universität Halle. Das dritte laufende Projekt wurde erst im vergangenen Jahr durch die deutsche Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, und die armenische Kultusministerin, Hasmik Pogoshyan, initiiert. Seitdem werden im Hochland der Provinz Syunik, im Südosten des Landes, die Felsbildregionen großflächig erfasst. Wurden bislang in der Regel nur die einzelnen Motive der Felskunst dokumentiert, gelang es nun, durch ein hochtechnologisches Verfahren die Felsbildflächen zusammenhängend zu befliegen und in ihrem Kontext zu erfassen. Darüber hinaus enthält der vorliegende Band einige aktuelle archäologische Beiträge von armenischer Seite. (Vorwort ) Inhaltsverzeichnis: Vorwort der Herausgeber Grußworte Übersichtskarte der in diesem Band vorgestellten Projekte D. Wolf et al. • Neue Quellen für altes Gold? R. Kunze et al. • Projekt Ushkiani. Untersuchungen der Kulturlandschaft um das Prähistorische Goldrevier von Sotk R. Hovsepyan • First archaeobotanical data from the basin of Lake Sevan N. Engibaryan et al. • Ausgrabungen in Karchaghbyur, Provinz Gegharkunik T. Neuser et al. • Die bewehrte Ebene. Fortifikationsanlagen der Shirak-Ebene A. Gilibert et al. • Die armenischen visap F. Knoll et al. • Die Felsbilder im Hochland von Syunik M. Krüger & G. Borg • Des Künstlers Leinwand. Charakterisierung von Eisen-Mangan-Krusten der Felsbilder aus dem Hochland von Syunik, Südost-Armenien K. Meliksetian • Pliocene-Quarternary volcanism of the Syunik upland

Besonderheiten

Deutsch mit Zusammenfassungen in Englisch und Armenisch