Heft 5: Wand- und Deckendekorationen des 14. bis 20. Jahrhunderts in Stralsund

12,90 

Gotische Giebelhäuser, barocke Fassaden, gründerzeitliche Geschäftshäuser, imposante Kirchen und Klosterensembles sowie Bauten der jüngeren Vergangenheit – so präsentiert sich die Stralsunder Altstadtinsel ihren Einwohnern und Besuchern. Der Reiz beim Betrachten der Häuserzeilen liegt in der Vielfalt. »Je mehr Denkmäler verschiedener Baustile in einer Stadt vorhanden sind, desto interessanter ist sie, desto öfter veranlasst sie uns, sie zu betrachten, genießend nach jedem Schritt innezuhalten«, äußerte bereits 1835 der russische Schriftsteller Nikolai Gogol (1809–1852) in seinem Essay »Über die Architektur unserer Zeit«. Was sich allerdings oftmals hinter den Fassaden an architektonischen und kunsthistorischen Eigenheiten und unvermuteten Raritäten erhalten hat, bleibt dem einfachen Betrachter verborgen. Mit dieser Publikation der Stralsunder Denkmalpflege wird nun in Text und Bild ein Einblick gewährt in die Lebens- und Wohnverhältnisse Stralsunder Bürger in verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte. Gleichzeitig wird damit die Reihe der Bücher zu ausgewählten Themen der Stralsunder Baugeschichte um ein wichtiges, lebensnahes Kapitel fortgeführt.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort

Einleitung

»Habe Ich gemalde bilder In der Stube … machen lassen … « – Raumausmalungen und Wand-/ Deckendekorationen in der Stralsunder Altstadt
• Spätmittelalterliche Wandmalereien in Bürgerhäusern
• Renaissancezeitliche Wand- und Deckenmalereien in Bürgerhäusern
• Barocke Wand- und Deckenmalereien bis 1700 in Bürgerhäusern
• Frühe Stuckarbeiten des 17. und frühen 18. Jahrhunderts

Wanddekorationen des 18. und 19./20. Jahrhunderts in Stralsund
• Vorbemerkung
• Begriffsdefinition »Maler«
• Das Stralsunder Maleramt nach 1700
• Ausbildung
• Stralsunder Maler
• Johann Jochim Pieron
• Johann Benedict Cabanis
• David Gottlieb Phönix
• Die Stralsunder Tapeten
• Leinwandtapeten
• Die Stralsunder Wachstuchfabrikation
• Die Stralsunder Tapetenmanufaktur
• Von »Streu-Arbeit« bis Art-Deco – Die Entwicklung der Dekore im Überblick
• Materialimitationen
• Chinoiserien
• Religiöse und mythologische Bildthemen
• Landschafts- und Architekturdarstellungen
• Florale Dekore
• Papiertapeten
• Die Dekorationsmalerei im 19. Jahrhundert
• Resümee

Auswahl von Wandfassungen in Bürgerhäusern des 18. bis 20. Jahrhunderts in Stralsund

Zusammenfassung

Exkurs: Anmerkungen zum Stralsunder Maleramt bis circa 1700

Anhang
• Verzeichnis der Tapeten aus der Manufaktur Wilcken in Stralsund, 1732
• Annonce des Stralsunder Apothekers Jakob Weinholz zu importierten Malerfarben 1801

Glossar
Abbildungsnachweis
Impressum

Gewicht 385 g
Bestellnr

2-1-192

Produktgruppe

Verkaufsprogramm

Reihe

Archäologie Norddeutschland

Hauptgruppe

Schriftenreihe Stralsunder Denkmale

Untergruppe

Schriftenreihe Stralsunder Denkmale

ISBN
KurzbezTitel

Heft 5: Wand- und Deckendekorationen des 14. bis 20. Jahrhunderts in Stralsund

Autor
Erscheinungsjahr

Stralsund 2018

TechnischeAbgaben

126 Seiten, 88 farbige Abbildungen, 21 x 21 cm, Broschur

Inhalt

Gotische Giebelhäuser, barocke Fassaden, gründerzeitliche Geschäftshäuser, imposante Kirchen und Klosterensembles sowie Bauten der jüngeren Vergangenheit – so präsentiert sich die Stralsunder Altstadtinsel ihren Einwohnern und Besuchern. Der Reiz beim Betrachten der Häuserzeilen liegt in der Vielfalt. »Je mehr Denkmäler verschiedener Baustile in einer Stadt vorhanden sind, desto interessanter ist sie, desto öfter veranlasst sie uns, sie zu betrachten, genießend nach jedem Schritt innezuhalten«, äußerte bereits 1835 der russische Schriftsteller Nikolai Gogol (1809–1852) in seinem Essay »Über die Architektur unserer Zeit«. Was sich allerdings oftmals hinter den Fassaden an architektonischen und kunsthistorischen Eigenheiten und unvermuteten Raritäten erhalten hat, bleibt dem einfachen Betrachter verborgen. Mit dieser Publikation der Stralsunder Denkmalpflege wird nun in Text und Bild ein Einblick gewährt in die Lebens- und Wohnverhältnisse Stralsunder Bürger in verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte. Gleichzeitig wird damit die Reihe der Bücher zu ausgewählten Themen der Stralsunder Baugeschichte um ein wichtiges, lebensnahes Kapitel fortgeführt. Inhaltsverzeichnis: Vorwort Einleitung »Habe Ich gemalde bilder In der Stube … machen lassen … « – Raumausmalungen und Wand-/ Deckendekorationen in der Stralsunder Altstadt • Spätmittelalterliche Wandmalereien in Bürgerhäusern • Renaissancezeitliche Wand- und Deckenmalereien in Bürgerhäusern • Barocke Wand- und Deckenmalereien bis 1700 in Bürgerhäusern • Frühe Stuckarbeiten des 17. und frühen 18. Jahrhunderts Wanddekorationen des 18. und 19./20. Jahrhunderts in Stralsund • Vorbemerkung • Begriffsdefinition »Maler« • Das Stralsunder Maleramt nach 1700 • Ausbildung • Stralsunder Maler • Johann Jochim Pieron • Johann Benedict Cabanis • David Gottlieb Phönix • Die Stralsunder Tapeten • Leinwandtapeten • Die Stralsunder Wachstuchfabrikation • Die Stralsunder Tapetenmanufaktur • Von »Streu-Arbeit« bis Art-Deco – Die Entwicklung der Dekore im Überblick • Materialimitationen • Chinoiserien • Religiöse und mythologische Bildthemen • Landschafts- und Architekturdarstellungen • Florale Dekore • Papiertapeten • Die Dekorationsmalerei im 19. Jahrhundert • Resümee Auswahl von Wandfassungen in Bürgerhäusern des 18. bis 20. Jahrhunderts in Stralsund Zusammenfassung Exkurs: Anmerkungen zum Stralsunder Maleramt bis circa 1700 Anhang • Verzeichnis der Tapeten aus der Manufaktur Wilcken in Stralsund, 1732 • Annonce des Stralsunder Apothekers Jakob Weinholz zu importierten Malerfarben 1801 Glossar Abbildungsnachweis Impressum

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